Hyaluronsäure: eine vollkommen biokompatible Substanz

Hyaluronsäure (HS) ist ein biologisches Polymer, das zu den Glykosaminoglykanen (GAG) gehört. Diese kommen in natürlicher Form im menschlichen Körper, jedoch auch in Bakterien, Pilzen und Tieren vor. Ihre Biokompatibilität mit dem menschlichen Körper ermöglicht eine perfekte Integration mit sämtlichen Gewebearten.

WO KOMMT HYALURONSÄURE IM MENSCHLICHEN KÖRPER VOR?

Man findet sie in der Dermis (Bindegewebe der Haut), im Gelenkknorpel, in der synovialen Flüssigkeit, mit der die Gelenkhöhlen gefüllt sind, in den Sehnen sowie im Glaskörper des Auges.

WAS BEWIRKT HYALURONSÄURE?

Sie fördert die Befeuchtung, die Konsistenz und die Elastizität des Gewebes; sie ist einer der Hauptakteure der physiologischen Reparaturprozesse von Verletzungen und der Funktionalität der Gelenke. Überdies trägt sie dazu bei, zahlreiche Beschwerden im Intimbereich von Frauen zu lindern.

WO WIRD HYALURONSÄURE EINGESETZT?

Sie findet Verwendung bei akuten und chronischen Hautverletzungen; bei der  intrartikulären Behandlung von Osteoarthrose und Knorpelschäden akuter oder überlastungsbedingter Natur; in der Augen- und Allgemeinchirurgie als Verwachsungsschutz sowie im Wellness-Bereich als Anwendung in der ästhetischen Medizin.

Hymovis_H2O

Die im Gewebe vorhandene Hyaluronsäure wird fortlaufend verstoffwechselt und abgebaut, sodass der Körper neue Hyaluronsäure synthetisiert, um die verbrauchte zu ersetzen.

Während des physiologischen Alterungsprozesses oder bei Vorliegen bestimmter Erkrankungen nimmt die Produktion von Hyaluronsäure tendenziell ab, was das Auftreten von damit verbundenen Erscheinungen wie Hautalterung, Arthrose oder Osteoarthrose (OA) begünstigt.

Verbessert die Gelenkfunktion und wirkt sich positiv auf Schmerzen aus

Es konnte nunmehr nachgewiesen werden, dass direkt in die Gelenke eingespritzte Hyaluronsäure (Infiltrationstechnik) das Auftreten von arthrotischen Läsionen im Gelenkknorpel verhindert oder zumindest verzögert. Hyaluronsäure ist in der Tat imstande, die Viskoelastizität der Synovialflüssigkeit wiederherzustellen, was die Mobilität fördert und die Schmerzen lindert. Des Weiteren wird ihr eine Verzögerung der progressiven Verschlechterung des Knorpels zugeschrieben.

Die Rolle der Hyaluronsäure im Gelenk

Hyaluronsäure ist von Natur aus in der Flüssigkeit vorhanden, die die Gelenkhöhle füllt (Synovialflüssigkeit), was dem Knorpel Widerstandsfähigkeit sowie Elastizität verleiht und dessen Funktionsweise unter Belastung unterstützt. Je langsamer die Flüssigkeit fließt (z. B. im Ruhezustand oder bei fortlaufendem Gehen), desto höher ist ihre Viskosität und folglich ihr Vermögen, die Gelenke zu schmieren. Bei hoher Fließgeschwindigkeit hingegen (wie beispielsweise beim Laufen) nimmt die Viskosität ab: Die Synovialflüssigkeit wird elastischer und ist in der Lage, eine dämpfende Wirkung im Falle von Verletzungen oder mechanischen Beanspruchungen auszuüben (Shock Absorbing).
Dank ihrer Fähigkeit, mit den verschiedenen Rezeptoren zu interagieren, ist die Hyaluronsäure zudem in der Lage, die Entzündungsreaktion sowie die Schmerzen unter Kontrolle zu bringen.

Warum wird Hyaluronsäure verwendet?

Bei verschiedenen Osteoarthrose-Tiermodellen hat sich die intraartikuläre Verabreichung von exogener Hyaluronsäure als nützlich für die Vorbeugung oder Verzögerung des Eintretens arthrotischer Läsionen im Gelenkknorpel erwiesen. Chronische Gelenkschmerzen betreffen Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Sie tendieren dazu, sich mit zunehmendem Älterwerden zu verstärken; ebenso können sie infolge von Verletzungen oder Mikroverletzungen zulasten der Gelenke auftreten.

Hyaluronsäure ist nicht gleich Hyaluronsäure

Die Wirkung der Hyaluronsäure unterscheidet sich entsprechend der Länge der Kette und dem Molekulargewicht.
Man unterscheidet 4 Generationen:

1. Generation

Hyaluronsäure mit
NIEDRIGEM/MITTLEREN MOLEKULARGEWICHT:

Kann eine biologische Aktivität und einen metabolischen Stimulus für die endogene Produktion von Hyaluronsäure ausüben und damit zur Verlangsamung und in einigen Fällen auch Unterbrechung des Fortschreitens von Arthrose beitragen.

2. Generation

Hyaluronsäure mit
MITTLEREM/HOHEM MOLEKULARGEWICHT:

Verfügt vorwiegend über schmierende Eigenschaften, ermöglicht, Belastungen, denen die Gelenke im Falle von Verletzungen und/oder schweren Belastungen ausgesetzt sind, effizient zu dämpfen.

3. Generation

QUERVERNETZTE
Hyaluronsäure:

Verfügt über keinerlei biologische Aktivität, besitzt jedoch gute schmierende und dämpfende Eigenschaften.

4. Generation

Hyaluronsäure mit
FLEXIBLER NETZSTRUKTUR:

Sprich: Hymovis®, das Ergebnis von Forschungsarbeiten von Fidia Farmaceutici, einem seit über 50 Jahren führenden italienischen Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung patentierter Hyaluronsäure. Hymovis®, das sich aus dem Molekül HYADD®4 (Natriumhyaluronat-Hexadecylamid) zusammensetzt, verfügt über eine viskoelastische Wirkung, die die Wiederherstellung der Struktur auch nach wiederholten mechanischen Beanspruchungen ermöglicht. Diese Eigenschaft ist einer geringfügigen, jedoch ausgeklügelten chemischen Modifizierung zu verdanken, die nur 2 bis 3 % des gesamten Moleküls betrifft (MO.RE.® Technology).
Überdies konnte nachgewiesen werden, dass Hymovis® in der Lage ist, die Entzündungsparameter zu beeinflussen, die für den Osteoarthroseprozess kennzeichnend sind. (OLIVIERO et al. 2013)

 

EINE FORTSCHRITTLICHE LÖSUNG
FÜR MEHR BEWEGUNGSFREIHEIT.

Hymovis® ist für die Behandlung von Schmerzen bei Osteoarthritis, für die konservative Therapie bei Meniskusverletzungen sowie für die Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit durch Steigerung der Viskoelastizität der Synovialflüssigkeit indiziert.

Ein Behandlungszyklus bei Osteoarthrose besteht aus zwei Injektionen, die in einem Abstand von jeweils einer Woche verabreicht werden. Ein Behandlungszyklus von Gelenken mit Meniskusverletzung besteht aus zwei Injektionen, die in einem Abstand von jeweils zwei Wochen verabreicht werden.

Die Infiltrationstherapie mit Hymovis® darf ausschließlich von einem erfahrenen Facharzt verabreicht werden.

Verlangsamt das Voranschreiten des Knorpelschadens und verbessert die Schmier- und Dämpfungsfunktion der Synovialflüssigkeit, sodass der Knorpel und das Weichteilgewebe vor mechanischen Verletzungen geschützt werden.

Verbleibt bis zu 28 Tage im Gelenk und ist in der Lage, seine ursprüngliche Struktur nach Strukturverlust infolge von mechanischer Belastung unzählige Male wiederherzustellen. Dank der exklusiven MO. RE.® Technology, sprich der MObile REticulum Technologie (exklusives Patent von Fidia farmaceutici), gelangt Hymovis® bei gleichzeitiger Wiederherstellung der Rheologie zur eigenen räumlichen Struktur zurück.

Hymovis® bewirkt bereits nach 14 Tage eine signifikante Verbesserung, sodass die Einnahme von Schmerzmitteln verringert werden kann und die Lebensqualität des Patienten um ein Vielfaches steigt.
Die maximale Schmerzlinderung stellt sich 60 Tage nach Behandlungsbeginn ein.

Entdecken Sie Hymovis®  in nur wenigen Minuten: von der Krankheit zur Therapie mit dem Gel auf Hyaluronbasis.
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