DIE
VISKOSUPPLEMENTIERUNG:
EINE SICHERE THERAPIE FÜR GELENKE, DIE SICH AUF JEDE HERAUSFORDERUNG VORBEREITEN

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Bei der Infiltrationstherapie (auch Viskosupplementierung genannt) wird ein Präparat auf Basis von Hyaluronsäure direkt in die betroffene Gelenkhöhle injiziert.
Die injizierte Hyaluronsäure ermöglicht, die viskoelastischen Eigenschaften der Synovialflüssigkeit (Flüssigkeit, die von der Membran gebildet wird, welche die Gelenkhöhle auskleidet) wiederherzustellen.

Alter, Überbelastung, Stoffwechselveränderungen oder Verletzungen können das Stoffwechselgleichgewicht der Gelenke stören und degenerative Prozesse auslösen, die im Laufe der Zeit häufig nicht mehr umkehrbar sind. Die in der Synovialflüssigkeit vorliegende Hyaluronsäure verändert sich infolgedessen aus qualitativer und quantitativer Sicht und verliert seine Fähigkeit, den Knorpel durch Schmierung und Absorption der mechanischen Belastungen zu schützen.

Die Therapie auf Grundlage von gezielten Infiltrationen mit Hymovis® gewährleistet eine schnelle und langfristige Antwort, mit der die verschiedenen Regenerationsphasen bis zur vollständigen Wiederaufnahme der dynamischen Aktivitäten des Gelenks gemanagt werden können.

Die europäischen Experten für Osteoarthrose sind sich über das ausgezeichnete Risiko-Nutzen-Verhältnis der Viskosupplementierung einig. Wir empfehlen sie in der Tat als First-Line-Therapie bei Osteoarthrose, insbesondere bei Patienten mit Komorbiditäten, da sie ihnen ermöglicht, die Dosen von NSAP zu verringern und folglich die Nebenwirkungen zu minimieren, die mit diesen Medikamenten verbunden sind.

Die intraartikulären Infiltrationen dürfen ausschließlich von qualifizierten Fachärzten verabreicht werden.

Erforderliche Faktoren für eine bessere Wirksamkeit

PRÄZISION BEI DER TECHNIK

Die Infiltration ist eine einfache Technik, die ermöglicht, das Präparat auf Hyaluronsäurebasis direkt in die betroffene Gelenkhöhle zu injizieren, sodass die Zufuhr an Hyaluronsäure gesteigert wird.

Im vergangenen Jahrzehnt wurden viele Techniken (auch chirurgische) vorgeschlagen, um Gelenkschäden zu reparieren, jedoch konnte mit keiner davon das echte Knorpelgewebe, das nicht regenerationsfähig ist, mit all seinen anatomischen und biomechanischen Eigenschaften wiederherstellt werden. Im Rahmen der derzeit zahlreichen verfügbaren Therapielösungen präsentiert sich Hymovis® als Hyaluronsäure der 4. Generation, die von einem innovativen rheologischen Profil gekennzeichnet ist; überdies konnte auch nachgewiesen werden, dass Hymovis® imstande ist, auf die Entzündungsparameter einzuwirken, die den osteoarthrotischen Prozess charakterisieren. (OLIVIERO et al. 2013)

BIOLOGISCHE ROLLE UND FORTSCHRITTLICHE TECHNOLOGIE

Ausschlaggebend für den Erfolg dieser Therapie ist die biologische Rolle der Hyaluronsäure, die besonders im Fall bestimmter Molekulargewichte und chemischer Strukturen offensichtlich wird.

Hymovis® ist eine steriles und nicht pyrogenes viskoelastisches Hydrogel, das durch ein optimales Molekulargewicht (500 bis 730 kDa) gekennzeichnet ist und bei dem eine geringfügige, jedoch ausgeklügelte chemische Modifizierung von 2 bis 3 % eine vollständige Wiederherstellung der Struktur nach wiederholten mechanischen Belastungen ermöglicht (MO.RE.® Technology), wobei seine Schmierfunktion erhalten bleibt und es über einen langen Zeitraum im Gelenk verbleibt.

Diese Merkmale machen Hymovis® zu einem innovativen Produkt mit rheologischen Eigenschaften, die denen der Synovialflüssigkeit ähneln und die somit die korrekte Schmierung der Gelenkflächen sowie den Schutz des Knorpels vor mechanischen Verletzungen gewährleisten

HAUPTREGELN FÜR EINE SICHERE TECHNIK

1.

Injektionsstelle sorgfältig desinfizieren

2.

Mit einer sterilen Nadel langsam in das Gelenk injizieren

3.

Verificare che l’articolazione non mostri segni di flogosi; in tal caso evitare l’iniezione

4.

Im Falle eines Ergusses das Vorliegen einer Entzündungsreaktion prüfen, die angemessen behandelt werden muss

5.

Non utilizzare disinfettanti a base di sali di ammonio quaternario, potrebbero favorire la formazione di precipitati

6.

Keine Injektion durchführen, falls eine Hautkrankheit im Infiltrationsbereich vorliegt

Esperienza del medico

È fondamentale che il medico abbia una buona esperienza nella tecnica di somministrazione intrarticolare, conosca perfettamente le indicazioni, le controindicazioni e la dose da applicare in funzione del tipo di articolazione.

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Paziente informato

È importante che il paziente sia informato sulle controindicazioni e sulle alternative terapeutiche, e che rivolga le proprie domande a uno specialista abilitato in infiltrazioni intrarticolari.

Nach der Behandlung

Nach der Behandlung sollte der Patient einige einfache Anweisungen befolgen, um das Ergebnis der Infiltrationsbehandlung  zu verbessern.

Während der Behandlung sollte der Patient jegliche dynamische und sportliche Aktivität aussetzen oder zumindest reduzieren. Die Experten empfehlen einen Erholungsphase von 12 bis 24 Stunden; der Patient darf langsam gehen, sollte jedoch Situationen vermeiden, die eine mechanische Belastung des Gelenks bewirken, wie beispielswese das Heben von Lasten.

Es besteht die Möglichkeit, dass nach der Infiltration ein leichtes Brennen auftritt: In diesem Fall sollte das Gelenk ruhiggestellt und ein Kühlkissen auf die betroffene Stelle gelegt werden.

Während der posttherapeutischen Phase ist die Prävention etwaiger neuer Verletzungen wichtig; der Patient sollte die Risikofaktoren berücksichtigen und eine gesunde Ernährungsweise für die Gesundheit der Gelenke befolgen; des Weiteren empfiehlt es sich, eine angemessene orale chondroprotektive Therapie einzuleiten.

Auch sollte mit dem Physiotherapeuten Rücksprache gehalten werden, um einen Trainingsplan mit gezielten Übungen zu erstellen, damit die gelenkumgebende Muskulatur mobilisiert und gestärkt wird.