Gelenkschmerzen und Arthrose

DIE ERKENNUNG VON SYMPTOMEN UND URSACHEN ERMÖGLICHT, FRÜHZEITIG ZU HANDELN, UM DIE GELENKE ZU SCHÜTZEN

Gelenkschmerzen

Es handelt sich um schmerzhafte Erscheinungen zulasten eines oder mehrerer Gelenke des Körpers wie beispielsweise Schulter, Ellbogen, Knie, Handgelenk, Hand, Hüfte, Knöchel und Fuß.

Die Schmerzen lassen sich leicht hervorrufen, wenn man die Gelenkkapsel oder Gelenke übermäßigen Zugbelastungen aussetzt: Der Gelenkknorpel kann sich in seiner Struktur verändern, folglich nimmt seine Fähigkeit, Belastungen und Scherspannungen standzuhalten, nach und nach ab. Beispielsweise können Knieschmerzen, die nach Belastung oder körperlicher Betätigung auftreten, durch eine Läsion des Faserknorpels des Meniskus oder einer Instabilität der Patella verursacht werden.

Gelenkschmerzen könnten, sofern eine familiäre Belastung, schlechte Angewohnheiten und fortgeschrittenes Alter hinzukommen, ein Symptom für Arthrose sein, einer degenerativen und invalidierenden chronischen Erkrankung, die sich negativ auf Lebensqualität, soziale Beziehungen und Gesundheitskosten auswirkt.

Arthrose oder Osteoarthrose (OA)

Risikofaktoren für Arthrose

Es ist bekannt, dass Arthrose mit zunehmendem Alter fortschreitet, auch wenn zwischen der Arthrose und dem Altern des Knorpels erhebliche Unterschiede nachgewiesen werden konnten. Den Ursachen können genetische Faktoren (unveränderlich) sowie Lebensgewohnheiten (veränderlich) zugrunde liegen.

Lesen Sie mehr über die Risikofaktoren für Arthrose, um die Krankheit zu verstehen und ihr vorzubeugen.

Die möglichen Symptome

Das klinische Bild der Arthrose ist polymorph und kann mit verschiedenen Symptomen und Anzeichen verbunden sein.

Arten von Gelenkschmerzen und Arthrose

Gelenkschmerzen lassen sich in zwei Arten gliedern: mechanisch oder chemisch; welche auch immer die Ursache sein mag: Es besteht die Möglichkeit, dass sich ein veränderter Gebrauch der Muskulatur sowie der entsprechenden Sehnen einstellt, was zu einer spezifischen Störung führt.

Gelenkschmerzen können zusammen mit anderen Faktoren ein Symptom für Osteoarthrose sein.
Diese wurde von der Società Italiana di Reumatologia (SIR, Italienische Gesellschaft für Rheumatologie, 1999) in zwei Formen unterteilt: primäre und sekundäre Osteoarthrose (Tabelle 1).

Hauptsächlich betroffen sind: Wirbelsäule (Lendenwirbelsäule 33 %, Halswirbelsäule 30 %), Knie (27 %), Hüfte (25 %).

Gelenkschmerzen

Osteoarthrose (OA)

Sie lässt sich in primär und sekundär unterteilen. Bei der primären Arthrose scheint ein anfänglicher schädigender Faktor zu fehlen, sodass man vorwiegend eine genetische Ursache annimmt. Bei der sekundären Arthrose liegt ein Faktor vor, der die Anfälligkeit erhöht, wie beispielsweise Trauma, Stoffwechselerkrankung, Arbeitstätigkeit oder andere Knochenerkrankungen. Sie kann in jedem Alter auftreten.

Schmerzen und Krankheitsausbruch verhindern

Obwohl bemerkenswerte Fortschritte bei der Bestimmung der pathogenen Mechanismen der Osteoarthrose (OA) erzielt wurden, existiert noch keine endgültige Heilungsmethode für diese Erkrankung.

Sie ist das Ergebnis einer Kombination verschiedener Risikofaktoren, die Knorpelschäden verursachen können. Die Beurteilung der Risikofaktoren, insbesondere der familiären Disposition, die sich als begünstigender Faktor für die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit eines Krankheitsausbruchs erwiesen hat, ist unerlässlich, um den Schwerpunkt auf Präventionsmaßnahmen setzen zu können.

Das Verstreichen wertvoller Zeit ist ein Umstand, der die Menschen einer verlängerten Einwirkung der Risikofaktoren mit daraus resultierender Ausbildung von Gelenkerkrankungen aussetzt.

Die Prävention von Osteoarthrose und Gelenkschmerzen kann auf 3 Ebenen erfolgen.

Sind die Risikofaktoren bekannt, lassen sich Schäden an den Gelenken korrekt und bewusst vermeiden.